Sonntag, 15. März 2026 - 17:00 Uhr

Ein Mann und eine Frau sitzen in einer Holzkirche, die Frau hält eine Geige, beide schauen in die Kamera.

DUO PASSIO

Die international renommierte Violinistin Veronika Skuplik zählt mit ihrer tiefen musikalischen Ausdruckskraft und stilistischen Expertise zu den herausragenden Interpretinnen der Alten Musikszene. Für Konzerte, Aufnahmen und Lehrtätigkeiten reist sie durch ganz Europa, die USA, Australien, Neuseeland, China und Korea. Veronika Skuplik spielt vor allem in solistisch besetzten Ensembles wie Concerto Palatino, Weser-Renaissance Bremen, Ensemble L'Arpeggiata (dessen Violinistin sie mehr als 15 Jahre war), la dolcezza, Collegium Vocale Gent, Breathtaking Collective und UrgentMusic. Als Dozentin für Barockvioline und Barockviola unterrichtet sie an der Hochschule für Künste Bremen und gibt regelmäßig Meisterkurse in Europa und den USA.

Jörg Jacobi war bereits während seines Studiums als Solist und Continuospieler sehr gefragt. Seitdem führt ihn eine reiche Konzerttätigkeit durch die ganze Welt. Ein Schwerpunkt seines Repertoires liegt in dem Erarbeiten vergessener Musik heute oft unbekannter Komponisten. Mit der wissenschaftlichen Aufbereitung der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts und der Herausgabe solcher Werke macht er diese Musik einem größeren Publikum wieder zugänglich. Zurzeit arbeitet Jörg Jacobi an einem Werkverzeichnis und der Gesamtausgabe der geistlichen Werke Kaiser Leopolds I, die von diversen Aufführungen und Aufnahmen begleitet wird.

Veronika Skuplik (Violine) Jörg Jacobi (Orgel)

Sonntag, 7. Juni 2026 - 17:00 Uhr

Lily Dahab & Band

Eine junge Frau sitzt vor einem pinken, gemusterten Tisch, die linke Hand ist auf dem Tisch, die rechte Hand hält die offene Tür eines Koffers. Sie trägt einen weißen Tanktop, einen gelben Netzcardigan, eine große Halskette mit bunten Anhängern, ein braunes Rock und hat dunkle, lockige Haare. Die Wand im Hintergrund ist rosa mit horizontalen Holzpanele.

Lily Dahab

Lily Dahab, in Deutschland unlängst bekannt geworden als „die mit der Stimme küsst“ (Badische Neueste Nachrichten) wächst in Buenos Aires auf, studiert dort Musik und nachdem sie gleich mit ihrer ersten Hauptrolle in „Cats“ in ihre Musical-Karriere abhebt, zieht es Dahab nach Spanien, wo sie in Madrid die „Belle“ in der Original Broadway-Version von „Die Schöne und das Biest“ spielt. Oder unter anderem in Barcelona als Esmeralda in der zeitgenössischen Version von Victor Hugo´s „Glöckner von Notre Dame“. Schließlich kommt sie der Liebe wegen nach Berlin, zusammen mit ihrem Partner und Pianisten Bene Aperdannier beginnt sie fortan ihre künstlerischen Visionen umzusetzen. Über 250 Konzerte später ist die argentinische Sängerin aus der World Jazz Musikszene nicht mehr wegzudenken. Ihr Debütalbum “nómade” wird umgehend für den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ und den „Echo Jazz“ nominiert. Sie gewinnt die “Initiative Musik”, eine Künstlerförderung im Auftrag der deutschen Bundesregierung, “Huellas”, ihr 2.Album wird von der Kritik bejubelt.

Sonntag, 27. Sept. 2026 - 17:00 Uhr

Gitarrenduo GolzDanilov

Zwei junge Männer stehen mit Gitarren vor einem dunklen Gebäude, tragen weiße Hemden und lächeln.

Sören Golz und Ivan Danilov

Mit größter Emotion und spieltechnischer Brillanz demonstrieren die beiden jungen Künstler die Vielseitigkeit zweier Klassischer Gitarren auf höchstem Niveau. Neben zahlreichen Wettbewerbserfolgen und internationalen Engagements in Europa, Asien und Südamerika, bestätigen auch der Kulturförderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen und der Preis der Enno und Christa Springmann-Stiftung, dass die wortlose Einigkeit und das virtuose Zusammenspiel der beiden Gitarristen einzigartig sind.

Im Konzert wird das Duo GolzDanilov ein äußerst kontrastreiches Programm präsentieren: feurig-rhythmische sowie lieblich-verträumte Musik aus Spanien und Südamerika, musikalische Juwelen aus der Renaissance, der Barockzeit und der Klassik sowie bisher ungehörte, eigens angefertigte Transkriptionen ausgewählter Meisterwerke des 20. und 21. Jahrhunderts. Ein Programm, das die dynamische Bandbreite und die faszinierenden Klangfarben der Klassischen Gitarre eindrucksvoll und mitreißend darlegt.

Die von der Fachpresse als „Alben von hohem Rang und höchster spielerischer Eleganz“ gewürdigten CDs „vir2os“ und „in2ition“ sowie die Jubiläums-CD „perpe2um“ zur Feier des 10-jährigen Bühnenjubiläums GolzDanilov werden im Anschluss an das Konzert erhältlich sein.

Sonntag, 8. Nov. 2026 - 17:00 Uhr

Ensemble 116

Collage von sechs Porträtfotos von Musikern, darunter ein Cellist, eine Harfenistin, ein Pianist, eine Sängerin, eine Musikerin mit Brille und ein männlicher Musiker mit dunklem Hintergrund.

Ensemble 116

„Angst der Höllen hatten mich troffen“ - „Sei nun wieder zufrieden“ - „Alle Menschen sind Lügner“: Der Psalm 116 ist reich an markanten Sätzen und hat Komponist*innen aller Epochen zur Vertonung angeregt.

Auf ebenso außergewöhnliche wie berührende Art und Weise schlägt das 2022 gegründete Ensemble 116 einen Bogen vom 17. bis ins 21. Jahrhundert:

Es stellt barocke Kompositionen aus dem Sammelband „Angst der Hellen und Friede der Seelen“ (1616) von Melchior Franck, Heinrich Schütz und Johann Hermann Schein drei zeitgenössischen Vertonungen von in Nordrhein-Westfalen lebenden Komponisten entgegen. Thomas Blomenkamp, Claes Biehl und Martin Wistinghausen verwenden in ihren Neukompositionen auch Texte unserer Zeit und aus anderen Kulturkreisen, wie z.B. japanische Haikus, und flechten diese auf reizvolle Art in die barocken Vertonungen ein. In gänzlich unterschiedlichen Tonsprachen nehmen so alle sechs Komponisten Bezug auf den ausdrucksstarken Psalmtext, der Themenfelder anreißt - Angst, Zweifel, Krankheit, Neubeginn - die Menschen zu allen Zeiten in allen Regionen der Erde bewegt haben, bewegen und bewegen werden.

Das Ensemble gründete sich 2022 und besteht seither in der Besetzung Charlotte Schäfer (Sopran), Dorothee Wohlgemuth (Mezzosopran), Christine Wehler (Alt), Leonhard Reso (Tenor), Martin Wistinghausen (Bass), Nathan Bontrager (Gambe), Susanne Herre (Theorbe) und Alfred Pollmann (Orgel) unter der Leitung von Christoph Scholz (Orgel und Leitung).